Eine letzte Mail, fast

Bald fünf Jahre ist es her, dass ich im Nachtzug nach Paris mit meinem zweiten Roman begonnen habe. Und sofort wusste ich, dass er nur aus E-Mails bestehen wird. Und wie Juliane, meine Hauptfigur, hat auch mich die Liebe mal so, mal so erfasst, bereichert und gebeutelt. Relativ schnell habe ich merken müssen, dass es nicht gelingt, diese beiden Leben, ihres und meines, parallel zu führen. Das gab nur ein ganz großes Durcheinander. Also habe ich Juliane ziehen lassen. Um dann, viele Jahre später in Istanbul diese beiden Geschichten wieder zusammen zu bringen. Am liebsten würde ich jetzt fast alles ausplaudern, aber das wäre nicht fair, vor allem nicht gegenüber meinen Figuren. Also höre ich jetzt hier auf.

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