• Behinderung ist Rebellion

    Man darf es sich aber auch damit nie zu leicht machen.

    Ist das nicht gespenstisch? Im Fernsehen sehe ich die Ministerpräsidentin mit MS (es gibt nur eine) stehend und würde ihr am Liebsten einen Stuhl hinschieben. Ich traue ihr weder zu stehen, noch selbst zu wissen, wann sie das nicht mehr kann. Und noch schlimmer: ich weiterlesen »

  • Gnade mit den Nicht-Behinderten

    Ein anderer Rollstuhlfahrer hat kürzlich angemerkt, dass manche Menschen ihm gegenüber behaupten, seine Behinderung im Laufe einer Begegnung zu vergessen. Er selbst vergesse sie niemals, für keine Sekunde. Mehr noch, diese sei und bleibe Teil von ihm. Wenn jemand sie vergesse, leugnete man einen wesentlichen Teil seiner Persönlichkeit. Was er wirklich brauche, sei eine barrierefreie weiterlesen »

  • Gedanken eines Autors beim Beenden der Lektüre des eigenen Romans

    Erleichterung. Und Erlösung. Wie schön das Gefühl, dass “Eine letzte Mail” zwar ein wenig offen, aber so leicht, so unbeschwert schließt. Dieser Roman, der mit ein paar wundervollen Tagen in Paris beginnt und 18 Jahre später in Istanbul endet. So leicht, dass ich auch meine Figuren gerne in diese ihre Welt entlasse. Spannenderweise hat es weiterlesen »

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